, Bürli Urs

BST Jugendcamp ist schon Geschichte: Und was für eine!

Tolles Wetter, tolle Stimmung, tolle Aktivitäten: Ein Augenzeugenbericht

Am Freitagmorgen traf sich die fröhliche Schar auf dem Parkplatz beim Brand. Die Fahrgelegenheiten wurden zugewiesen und schon konnte der Transport beginnen. So fuhren wir pünktlich um 10.00 Uhr mit drei Fahrzeugen, Nadja, Leon und Urs waren die Chauffeure, in Richtung Engadin ab.

Aber oha, kurz vor dem Walensee ging plötzlich nichts mehr auf der Autobahn. Leider waren wir alle knapp an der letzten Ausfahrt schon vorbei und mussten geduldig warten. Urs hat nach einer gewissen Zeit die Bögen aus "Hitzeschutz" von der Dachbox ins Auto genommen. Und wie mit Magie gings plötzlich weiter und wir konnten ohne Behinderung via Autoverlad Veraina ins Unterengadin fahren.

Dort angekommen, machten wir uns sofort auf die erste 3D-Parcoursrunde. In zwei Gruppen durchstreiften wir die Wälder von Sur En. Im Schatten und bei einem lauen Windlein, war es recht angenehm. Es wurde fleissig geschossen und ebenso fleissig Pfeile gesucht. Die vielen Steine verlangten ihren Tribut und so hatten wir alle, erste "geschredderte" Pfeile zu beklagen. Was dem Spass aber keinen Abbruch tat.

Nach der ersten Runde gings für die Kälteresistenten in den Pool vom Zeltplatz Sur En. Das Wasser war nur ca. 15 Grad, aber es kühlte wirklich gut ab. Schon bald rief dann das feine Nachtessen (Salat, Hörnli, Gehacktes, Apfelmus, Glace) in der Unterkunft "Pensiun  Lischana". Mit wirklich sehr vollen Bäuchen wurde danach draussen mit einem Basketball Pingpong-Rundlauf gespielt. So wurde es dunkel, wir müde und alle gingen zufrieden ins Bett.

Am Samstagmorgen machten wir uns zeitig auf die zweite Runde auf dem 3D-Parcours; es war dann noch angenehm kühl. Obwohl nun alle die Distanzen kannten, wurde es nicht wirklich einfacher und weitere Pfeile mussten das Zeitliche segnen. Nach einem Snack im Restaurant des Zeltplatzes planschten die einen wieder im Pool, bevor es dann in Richtung Seilpark ging.

Auf dem Marsch dorthin konnten wir "Kunst im Wald", spezieller Kulturweg, bestaunen, ein Expemplar seht Ihr bei den Fotos. So gesehen hatten wir neben Fun auch noch eine Prise Kulturerlebnis gehabt. In einem sehr schönen Waldabschnitt befand sich dann der tolle Seilpark. Nach einer kurzen Einführung verteilte sich die Gruppe auf die verschiedenen "Parcours". Es wurde heftig geklettert, gesprungen, geschwitzt und gezittert; aber allen hat es wirklich sehr grossen Spass gemacht.

Nach dem Frischmachen in der Unterkunft machten wir uns hungrig auf in die Pizzeria "Crusch" oberhalb Sur En. Während dem Essen hat ein Gewitter das Unterengadin erreicht. So wurde nichts mit einer weiteren "Verdauungsaktivität" draussen und wir gingen gleich ins Bett. Gemäss Rückmeldungen schliefen auch alle sofort ein.

Am Sonntagmorgen, nach einem gemütlichen "Zmorgen" im Lischana, fand das Camp seinen Abschluss und wir machten uns auf den Heimweg.

Dank der Migrosaktion bezüglich "Jugendcamps 2026" hatte die BST-Gruppe ein tolles Erlebnis im Engadin. Es war auch für die Leitung ein sehr schönes Erlebnis, denn die Jugendlichen haben wirklich sehr gut mitgemacht; wir möchten allen auch dafür ganz herzlich danken. Wer weiss, vielleicht gibt es ja eine Wiederholung.